Altenahrer Burgenfest 2011
So berichtete die Presse:
Burgenfest in Altenahr
DR. "Wohl hochgeborene Herren, Ritter und Knappen, Burgfräulein, Knechte und Mägde, seid willkommen zum
Altenahrer Burgenfest ..." hieß es am Wochenende in Altenahr, wo zum 13. Mal das Burgenfest gefeiert wurde. So wurde die Burg Are, weithin bekanntes Wahrzeichen von Altenahr, zum Bezug eines Festes mit vielen mittelalterlichen Aspekten gemacht, so auch mit gelegentlich mittelalterlich gemahnenden Formulierungen, ja selbst einige Preise waren in "Talern" angegeben.
Klar, daß eine Reihe von mittelalterlichen Gewandungen die
Aufmerksamkeit auf sich zog.
Punkt 12.00 Uhr verkündete ein Herold auf der Treppe der Altenahrer Pfarrkirche den Start zum Burgenfest, nicht nur für Einheimische, sondern gerade auch für Touristen und Urlauber ein willkommener Anlass zu einem Besuch im romantischen Ahrtal mit seinem Zentrum Altenahr.
Wieder war es dem Förderkreis Burgruine Are mit seinem Vorsitzenden Georg Knieps trefflich gelungen, das Fest zu einem Highlight in der Region zu machen, wie es später Weinkönigin Katharina in ihrer Begrüßung ausdrückte. Sie schloss ihre herzliche Begrüßung mit einem Weinspruch und wies auf den diesjährigen Burgenwein hin, der von der Gastronomie angeboten wurde, ein Ahr-Spätburgunder der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr und ein Ahr-Riesling des Weingutes Sermann-Kreuzberg.
Erneut hatten viele fleißige Hände in wochen- und monatelanger Vorbereitung ihr Bestes gegeben um das Fest eine bleibende Erinnerung für alle Besucher werden zu lassen. Als Gäste namentlich begrüßt wurden Verbandsgemeindebürgermeister Achim Haag, Ortsbürgermeister Albrecht Kreiten, Pfarrer Axel Spiller, Gemeindereferentin Manuela Kremer und der Vorsitzende des "Weindorf Altenahr e.V." Rudolf Lang mit der Geschäftsführerin Svenja Bach. Ein herzlicher Dank galt allen, die mit ihren Beiträgen das Fest bunt und interessant gemacht haben, sei es der Kolping-Verein oder die Frauengemeinschaft, sei es der Möhnenverein und Kirchenchor, sei es "saltamus gaudio", die Kindertagesstätte St. Josef oder die Feuerschlucker, und viele weitere, die etwa den Ahruferweg mit interessanten Waren oder Darbietungen ins Fest integrierten. Selbst der Templerorden (Sacrae domus militia Hierosolymithani Magistri, Templum Coloniae) gab historisch interessante Einblicke in die Zeit der Kreuzzüge.
Nach den herzlichen Grußworten waren es mittelalterliche Tänze der Kinder der örtlichen Kindertagesstätte und der Gruppe "saltamus gaudio", die für wohlgefälliges Aufsehen sorgten, waren es der Feuerschlucker von Are Mathias Görtz und sein Kompagnon Maximilian Kirner, die mit einer spektakulären Feuershow einen markanten Höhepunkt gleich zu Beginn des Festes setzten, wohlfeiles "Handgeklapper" war da redlich verdient und wurde freudig gespendet, ganz zur Zufriedenheit der beiden Protagonisten, die vorab zumindest um "ehrfürchtiges Raunen" für ihre Darbietung ersucht hatten. Und alsbald erklang wieder das bekannte "hold, hold, Jubel, Jubel". Als kulinarisches, historisches und musikalisches Ereignis bezeichnete Georg Knieps das Burgenfest, es sei allemal geeignet die Sorgen des Alltags und den Stress abzustreifen und sich einmal ganz dem Frohsinn hinzugeben.
Leckere kulinarische Köstlichkeiten der Region verhalfen ganz gewiss dazu, auch der köstliche Wein, der gleich zu
Beginn ausgeschenkt wurde und dessen Genuss zwei Tage lang nicht versiegen sollte.
Ein reichhaltiges Programm sorgte für Abwechslung, so unterhielt das Blasorchester Altenahr, das am kommenden Wochenende mit großem Programm gebührend sein 60-jähriges Bestehen feiern wird, musikalisch. Das Ritterlager entlang des Ahruferweges mit interessanten Warenangeboten, mit Aktionen wie Bogenschießen und manchem Mittelalterlichen mehr lud zum Staunen und Verweilen ein, die Atmosphäre wurde durch Wappen und Schilde, durch heraldische Motive auf manchem Wimpel nahezu authentisch. Ponyreiten für die Kinder war ein beliebter Spaß, der zudem Erlöse für die Leukämie-Initiative Bonn generierte, ein Anliegen, das Agnes und Josef Zimmer seit Jahren fördern. Außer für die Ponys war die Brückenstraße für den gesamten Durchgangsverkehr gesperrt, die "neuzeitlichen Stahlrösser" mussten außerhalb
parken. Auf dem Programm stand am Sonntag eine geführte Wanderung zur Burgruine, mit viel Wissenswertem zur Geschichte der Burg, seiner Bewohner und zu Einzelheiten des Lebens im Mittelalter. Für die Kinder gestaltete sich die Mitmachmöglichkeit an einem Malwettbewerb als ein schönes Erlebnis, gab es eine Burgenfestrallye. Und mächtig Spaß machte auch die Fahrt in der "Bimmelbahn", dem "Burgenfestexpress", in diesem Jahr neu im Programm. Im Rathaus konnten Kulturinteressierte die Ausstellung "GeSteine" des Bonner Künstlers und Restaurators Dr. Ulrich Eltgen besichtigen (wir berichteten über die Vernissage).
Ein glanzvolles Feuerwerk, nach vorheriger bengalischer Beleuchtung der Burgruinenszenerie, setzte einen markanten Höhepunkt zum Schluss des ersten Festtages.
Und am zweiten ging es munter weiter, mit vielen Besuchern und prima Stimmung in den Gassen und Straßen. Das Burgenfest bleibt erfreulicherweise ein Publikumsmagnet für
Altenahr, ein schöner Erfolg für den Förderverein, der damit auch einen nachhaltigen Beitrag zum Ahrtaltourismus leistet.
Hier geht´s zur PDF-Datei mit Fotos!
(PDF, 522,9 kB)
13. Burgenfest in Altenahr
Zeitreise ins Mittelalter
Veranstaltung lockte wieder zahlreiche Besucher aus nah und fern in den Weinort
Altenahr. Es ist bestimmt nicht nur die wunderschöne reizvolle Stimmung und Atmosphäre beim Burgenfest in Altenahr, das seit nun schon 13 Jahren die Besucher in Massen aus nah und fern in den romantischen Weinort lockt. Hier hat sich in all den Jahren das Burgenfest nicht nur etabliert, sondern stets ausgebaut und ebenso seine Liebhaber bei den Akteuren wie auch bei den Besuchern gefunden. Das bewiesen auch diesmal wieder die zahlreichen Festbesucher, die Jahr für Jahr den Weg ins Mittelalter antreten, um am Fuße der Burgruine Are kein Burgenfest auszulassen.
So war am Wochenende auch wieder die Brückenstraße für den Autoverkehr gesperrt, und die Gastronomen und Standbetreiber hatten sich ganz auf die Zeit der Edelleute, Ritter, Knechte und Mägde eingestellt und ihre Höfe und Plätze einladend mit Strohballen, Wappen, Schwertern und Pfeil und Bogen ausgeschmückt. Ebenso wie die Tanzgruppe „Saltamus Gaudio“ aus Altenahr, die sich eigens zum Burgenfest in ihrer Heimatgemeinde gegründet hatte, gehören auch die „Feuerteufel Are“, Mathias Görtz mit seinem Kameraden Maximilian Kirner, seit Jahren zum mittelalterlichen Spektakel dazu.
Am Samstag war es dann soweit, pünktlich mit dem zwölften Glockenschlag, zogen das große Feld der Ritter, Knappen, Knechte, Mägde, Edelvolk sowie die kleinen Knappen und Mägdelein von der Kindertagesstätte St. Josef in Altenahr auf die Kirchentreppe, wo Edelmann und Vorsitzender des Förderkreises Burgruine Are, Georg Knieps, das Burgenfest eröffnete, sodass zwei Tage ausgiebig gefeiert wurde. Als Ehrengäste begrüßte der Vorsitzende den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr, Achim Haag, Ortsbürgermeister Albrecht Kreiten, Pastor Axel Spiller und Gemeindereferentin Manuela Kremer, den Vorsitzenden des Weinort Altenahr e.V. Rudolf Lang sowie die Majestät des Weinortes Altenahr, Weinkönigin Katharina Reinisch, die mit einem Trinkspruch die Gäste in mittelalterlicher Umgebung willkommen hieß.
Da aber nur viele fleißige Hände ein solches Fest stemmen können, dankte Georg Knieps auch den fleißigen Helfern und Ehrenamtlichen und erinnerte an den Festwein, der mit einem Obolus den Förderkreis unterstützt. Dann waren es die kleinen Knappen und Mägdelein von der Kindertagesstätte St. Josef die zusammen mit ihren Erzieherinnen die Gäste mit ihren Reigentänzen erfreuten. Wer sich ein Festgläschen besorgt hatte, kam auch in den Genuss des edlen Weinbeerenblutes oder Traubensaftes, der von den Edelleuten kostenlos angeboten wurde und da war auch Pastor Spiller als Mönch mit dem gefüllten Krug unterwegs. Nach den Tänzen der Gruppe „Saltamus Gaudio“ und dem atemberaubenden Zauber der Feuerteufel Are, suchten die Festgäste die idyllischen Plätze der Gastronomen auf, wo das Rittermahl bereits auf dem Grill brutzelte. Aber auch das Ahrufer lockte zum Gang in die Vergangenheit, da hier das großartige Ritterlager für allerlei Abwechslung sorgte und vom Bogenschießen bis zum leckeren Met alles im Angebot hatte. Zum ersten Mal war auch der Burgenexpress unterwegs, der die jungen Festgäste beförderte, und wer das Mittelalter lieber auf dem Rücken der Ponys erleben wollte, unterstützte damit auch die Aktion der Leukämieinitiative Bonn.
Musikalisch war das Blasorchester Altenahr wieder in der Festmeile unterwegs und bot an beiden Tagen seinen unverkennbaren Sound. Im Haus des Gastes waren es die Frauengemeinschaft, Kolping, Möhnenverein sowie der Kirchenchor Cäcilia, die mit leckeren selbstgebackenen Kuchen und frischen Waffeln verwöhnten, und damit auf der Straße alles reibungslos ablief, hatte die Freiwillige Feuerwehr Altenahr die Organisation übernommen. So ist das Burgenfest auch ein Fest, das von allen Ortsvereinen tatkräftig unterstützt wird.
Für die Kinder wurde in der Mühlengasse die Burgenrallye sowie der Malwettbewerb veranstaltet, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab. Den Höhepunkt des Burgenfestes erlebten die Besucher allerdings am Samstag in den Abendstunden, als die Burgruine Are im Schein des bengalischen Lichtes schimmerte und sich ganz anmutig darbot und plötzlich im Glanz des Feuerwerks erstrahlte. Das großartige Feuerwerk gehörte, wie all die Jahre zuvor, zum Geschenk des Verkehrsvereins „Weinort Altenahr“ an das Burgenfest, unter der Durchführung des Förderkreises Burgruine Are.
Wer sich die Burgruine ganz aus der Nähe ansehen wollte, brauchte am Sonntag nur Bürgermeister Achim Haag zu folgen, der nicht nur die Führung zur Burgruine anbot, sondern auch ausführlich zur Geschichte informierte. So erlebten auch in diesem Jahr wieder hunderte das Burgenfest aktiv in ihren Gewändern und Kostümen aus der Zeit des Mittelalters oder als Gäste und freuten sich bereits auf das nächste Jahr, wenn es dann heißt: „Das 14. Burgenfest ist eröffnet.“ "- UM -"
Hier geht´s zur PDF-Datei mit Fotos!
(PDF, 611,3 kB)Quelle: Mittelahr Bote / Blick Aktuell
